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POLIZEI

Lautstarker Ärger an der Scheeßeler Mühle

Freitag, 11.08.2017

Scheeßel/Jeersdorf. Am Donnerstagvormittag ist die angespannte Lage an der Scheeßeler Mühle eskaliert. Eine 65-jährige Autofahrerin aus der Gemeinde Scheeßel sei gegen 9.20 Uhr hupend auf der Kreisstraße durch die 30er-Zone an der Mühle gefahren. Daraufhin sei der Mühleneigentümer auf die Straße gesprungen, habe das Auto gestoppt und die Fahrertür aufgerissen. Lautstark habe er gefordert, künftig das Hupen zu unterlassen. Verängstigt erstattete die Frau bei der Scheeßeler Polizei eine Strafanzeige wegen Nötigung. In diesem Zusammenhang weißt die Polizei daraufhin, dass Schallzeichen, wie das Hupen in der Straßenverkehrsordnung dem Gesetz nach genannt wird, nur bei konkreten Gefahrensituationen erlaubt sind. Durch den an der Kreisstraße abgestellten Radlader entstehe aus Sicht der Ordnungshüter lediglich eine abstrakte Gefahr. Willkürliches Hupen könne als missbräuchliche Nutzung geahndet werden. Eine rechtliche Klärung, ob der abgestellte Radlader im engen Kurvenbereich der Mühle stehen bleiben kann, wird derzeit von der Gemeinde Scheeßel angestrebt.

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