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KULTUR

Ins rechte Licht gerückt

Dienstag, 19.09.2017

Wenn am kommenden Freitag, 22. September, historische Gebäude im Ortskern im neuen Glanz erstrahlen, die Bäume im Rathauspark plötzlich aufflackern und ganze Häuserfronten festlich in Pink, Grün oder changierende Farbverläufe getaucht werden, dann weiß der kundige Besucher: Es ist wieder illuminierte Nacht!

Bereits zum zweiten Mal haben die Lichtzauberer im Namen der Gewerbetreibenden in Scheeßel mit Scheinwerfern, Spots und viel Lumen ein Programm ausgearbeitet, das Besuchern von Nah und Fern „Ah und Oh“-Rufe entlocken wird: An zirka 50 Stellen, darunter historische Gebäude wie Wedel oder die Sonnenapotheke, aber auch Plätzen, Ecken und Parks wie dem Beekekreisel, dem Meyerhof oder der Amtsvogtei gibt es im abendlichen Scheeßel jede Menge ungewohnter Anblicke zu entdecken.

Dabei bringt Veranstaltungstechnikmeister Philip Göttert mehr als doppelt so viele Scheinwerfer zum Einsatz wie noch in der Erstauflage. „Die Resonanz bei den Gewerbetreibenden ist unglaublich“, frohlockt Werbefachmann Thorsten Finner, einer der Initiatoren.

Doch nicht nur der Sehnerv wird angesprochen. An sechs unterschiedlichen Plätzen wird Live-Musik geboten, die sich genau so vielfältig ausnimmt wie die Illuminationen selbst: Von rockigen Klängen der heimischen „Turbulenzen“ über Coversongs mit Gitarre von „Beeke-Löwe“ Thomas Voss über den Hamburger Singer-Songwriter Daniel Green bis zum „Pfennig-Mix“. Rasant geht es bei der Percussiongruppe SambaLegria zu, die mal hier, mal dort überraschend im Ort auftaucht und mit ihren latein-amerikanischen Rhythmen ansteckt.

Und auch kulinarisch zeigt der Ort Flagge: „Auch vielfachen Wunsch haben wir das Angebot deutlich erweitert“, so Finner. Bereits im Vorjahr ein Anziehungspunkt: Das Zelt beim Gaucho Rodizio. Wer seinen Durst stillen will, ist am Stand vom Rotweiß Scheeßel genau richtig. Bäckerei Schrader in der Großen Straße darf sich auf ein besonderes Vergnügen freuen: Die hier gereichten Gaumenfreuden können zu den Kurzfilmen des Mobilen Kinos genossen werden, die über die Hauswand gegenüber flimmern. Und auch die Besucher können sich freuen: Das Flanieren und Staunen bis Mitternacht ist auch in diesem Jahr gratis. Text: Ulla Heyne / Foto: Olaf Gay

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