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Schub für Heimatmuseum, Blaudruck und den Beekeort: Neues Informationsgebäude des Heimatvereins feiert Richtfest

Mittwoch, 11.04.2018

Von der Soleplatte bis zum Richtfest in nur wenigen Monaten – angesichts des Tempos, das beim Bau des Infogebäudes auf dem Meyerhof im Auftrag des Heimatvereins vorgelegt wird, staunte nicht nur Siegried Dierken vom  Amt für regionale Landesentwicklung Lüneburg.

Das war mit seiner finanziellen Unterstützung von 160.000 Euro, also 73 Prozent des Gesamtvolumens, nicht unmaßgeblich am Bau es rund 100 Quadratmeter großen Baus beteiligt. Gemeinsam mit Vertretern der beteiligten Handwerker, der Fraktionen, Museumsleiter Nils Meyer, Mitgliedern des Heimatvereins und der Trachtengruppen, der Sparkasse, dem Museumsteam und Mitgliedern der Blaudrucker, Weber, Junghandwerker und Schulmusikanten und dem betreuenden Architekten Herbert Schlumbom wurde am Freitagnachmittag der nächste Meilenstein für mehr Öffentlichkeitswirksamkeit gelegt.


Mit dem Bau sind große Hoffnungen verbunden – gemeinsam mit der im November erwarteten Anerkennung des Blaudrucks auch als internationales immaterielles Weltkulturerbe soll so nicht nur das Interesse am Heimatverein und Museum auf dem Meyerhof geweckt, sondern auch die Attraktivität des Ortes insgesamt für Besucher gesteigert werden: „Die Menschen aus dem Raum Bremen und Hamburg bringen hoffentlich auch den Ort voran“, so Heimatvereinsvorsitzender Wahlers. Das sieht auch Rathauschefin Käthe Dittmer-Scheele so: „Der Blaudruck ist das, was uns neuen Schwung geben wird – ich freu mich schon, wenn das Haus mit Leben gefüllt wird!“  Auch der erste Kreisrat des Landkreises Torsten Lühring zeigte sich von dem Gebäude mit der freundlichen, offenen Dachbalkenkonstruktion angetan: „Das passt sich gut zwischen dem alten Eichenbestand ein!“ Nicht nur angesichts des „unglaublichen Ensembles historischer Gebäude, sondern auch der vielen Veranstaltungen und Ehrenamtlichen“ hegt er keinen Zweifel, dass dem Projekt Erfolg beschieden ist – eine Symbiose, die in allen Ansprachen gelobt wurde. 

Ganz den alten Traditionen verpflichtet ging es denn auch bei der Zeremonie zu: Vertreterinnen der Trachtenvereine trugen die Richtkrone standesgemäß drei Mal um das Gebäude, verbunden mit „feuchten Stopps“ an jeder Ecke, bevor die Zimmerleute ihre gereimten guten Wünsche aus luftiger Höhe vortrugen. Doch auch Wahlers war nicht um einen flotten Spruch verlegen: „Wenn das mit dem Tempo hier so weitergeht, braucht ihr bei der Trachtenbegegnung kein Dixiklo“, versprach Wahlers launig dem Vorsitzenden der Original Scheeßeler Trachtengruppe Heiko Klee. Text / Foto: Ulla Heyne

 

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