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LOKALES | KULTUR

Tradition Monsterfinger aus Mürbeteig: Geschäftsleute machen Halloween-Shopping mit viel Liebe zum Erlebnis

Montag, 29.10.2018

Kleine Fledermäuse, Männer mit Messern im Kopf, Hexen und Vampire – trotz des schaurigen Wetters ließen sich mehrere hundert Buten- und Binnen-Scheeßeler am Freitagabend den Bummel durch den nächtlichen Kernort nicht nehmen. Oft totgesagt, hatten sich etliche Gewerbetreibende – und mit den Beekelöwen, dem Rotweiß Scheeßel und der Flüchtlingshilfe erfreulicherweise auch einige Vereine – viel Mühe gegeben, die Flaneure beim diesjährigen Halloween-Shopping mit stimmiger Dekoration und zahlreichen Aktionen zwischen Prozenten und Hochprozentigem zu verwöhnen. Die Wahl fiel schwer: Burger aus der Apotheke, Waffeln oder Kürbissuppe vom Optiker, ein Griff in den Schokobrunnen im Mädchenlädchen oder grünliche Monsterfinger-Kekse beim „Süßes oder Saures“-Buffet im Buchladen? Letztere hatte „Lesezeichen“-Praktikantin Leeloo Lewandowski selbst gebacken: „Das ist eine Art Familientradition!“ Veit Kreidner, an der Hand seiner Mutter als Skelett unterwegs, hatte darauf bestanden, hier zuerst auf eine Runde Glücksrad vorbeizuschauen: „Das hat er sich vom letzten Jahr gemerkt, obwohl er erst zwei war!“, so die Mutter. Für Inhaberin Kerstin Bredehöft ist die Teilnahme am Gruselspaß selbstverständlich: „Wir sind selbst schon von zehn, 20 Jahren mit der gesamten Nachbarschaft hier langgezogen und haben erste Weihnachtseinkäufe getätigt!“ Quer gegenüber ließen sich die frisch geschminkten Kinder beim „Gruselshooting“ im Fotostudio ablichten. Nach den Familien kamen  Freundesgruppen und Cliquen. Noch nach 23 Uhr wurde der Getränkestand des Rotweiß Scheeßel wie so oft zum Anlaufpunkt für das letzte Feierabendbier eines gelungenen Abends.

Text & Foto: Ulla Heyne

 

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